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Wie Kinder leichter Fremdsprachen lernen

© auremar - Fotolia.com

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Die Entwicklung und Erfahrung von zweisprachig aufwachsende Kinder sprechen dafür, dass Fremdsprachen am besten von Geburt an erlernt werden. Diese Erkenntnis wurde unter Anderem auch durch eine Studie bestätigt, die die Berliner Charité letzes Jahr veröffentlicht hat. Die Studie wurde durch ein Wissenschaftsteam der Berliner Universitätsklinik in Zusammenarbeit mit Mailänder Forschern verwirklicht. Laut Studie können Kinder eine Fremdsprache am besten erlernen, wenn sie gleich nach ihrer Geburt in ständigem Kontakt mit den beiden Sprachen sind. Der Studie zufolge können auch Erwachsene Erfolge beim Erleben einer Fremdsprache erzielen. Doch wenn Erwachsene das gleiche Ergebnis wie “Frühstarter” erreichen möchten, müssen sie beim Sprechen vor allem bei der Grammatik ihr Hirn viel stärker aktivieren. Daher ist die früheste Kindheit tatsächlich das beste Alter zum Erlernen einer Fremdsprache.

Sprachforscher und Entwicklungspsychologen sind sich darüber einig, dass Kleinkinder eine Fremdsprache am besten spielerisch erlernen sollen. Es ist empfehlenswert, die zweite Sprache in den Alltag zu integrieren. Wenn möglich sollen die Eltern oder die Erzieher im Kindergarten die zweite Sprache einfach in den Alltag einbauen. Man könne zum Beispiel in der einen Hälfte der Zeit die eine Sprache und in der anderen Hälfte der Zeit die zweite Sprache verwenden. Auf schulähnliche Methoden sollten man dabei am besten verzichten. Denn Kinder lernen anders als Erwachsene. Anders als Erwachsene können sich Kinder einer Sprache besser nähern, wenn sie den Kontext kennen und insbesondere wenn die Sprache mit Emotionen verbunden ist. Nach diesem Prinzip wird auch die Muttersprache erlernt. Aus diesem Grund ist es nicht so einfach und wenig erfolgsversprechend, wenn man versucht, Kinder durch CDs oder entsprechende Lernsoftware zum Lernen einer Sprache zu animieren. Solche Methoden sind in vielen Fällen nicht nur weit passiver als das Erlernen der Sprache im Alltag. Schlimmstenfalls können sie sogar bewirken, dass Kinder eine Aversion gegen den Schultag und das Erlernen einer Fremdsprache entwickeln.

Viele Eltern erkennen die Vorteile einer zweisprachigen Entwicklung und suchen nach Möglichkeiten, für ihre Kinder entsprechendes Umfeld zu schaffen. Doch nicht immer gibt es ausreichend Möglichkeiten, sein Kind in einem solchen Kindergarten anzumelden. Daher bietet es sich, eine Kinderfrau zu beschäftigen, mit der sich das Kind der Fremdsprache nähern kann.

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6 Kommentare zu Wie Kinder leichter Fremdsprachen lernen

  1. Ellen 26.06.2012 at 11:53 am #

    Hallo, ich bin mir immer noch nicht sicher warum Kinder zwei Sprachen lernen sollen. Wenn sie zwei verschiedenen Kulturen angehören klar ist es logisch, aber warum müssen wir die Kinder schon so früh trainieren. Warum könne sie nicht einfach Kinder sein und Spielen.

  2. Gunnar 03.07.2012 at 7:35 am #

    GutenTag, die frühkindliche Erziehung mutiert immer mehr zur Leistungsschau. Was kann ich meinem Kind so früh wie möglich beibringen, damit es später möglicherweise mehr Chancen hat. Dabei ist noch gar nicht gesichert das diese Kinder nachher wirklich mehr Chancen auf Beruf und Erfolg haben. Oder vielleicht haben sich die Qualitäten die ein Mensch haben sollte bis dahin geändert. Ich kann meiner Vorrednerin nur beipflichten, lasst die Kinder Kinder sein und gebt ihnen die Chance eigene Interesse zu entwickeln.

  3. Eva 03.07.2012 at 7:36 am #

    Hallo,

    ich kann nur sagen, ich wäre in der Schule froh gewesen wenn ich Englisch früher gelernt hätte. In der Schule musste ich mich dann nur noch quälen.

  4. Irma 11.07.2012 at 8:57 am #

    Hallo,

    ich kann nur Gunnar beipflichten, lasst die Kinder bitte wieder Kinder sein und spielen.

  5. Olga 16.07.2012 at 11:04 am #

    Guten Tag,

    kindliche Früherziehung muss das wirklich sein. Nur weil es möglich ist, heißt das ja noch längst nicht das man es auch tun muss, oder? Was bringt es denn wenn wir den Kindern die Kindheit weg nehmen? Meiner Meinung nach gar nichts.

    Viele Grüße
    Olga

  6. P. W. L. 19.10.2012 at 3:37 am #

    BITTE hört auf mit solchen Kommentaren!!!
    (ausser Eva ;)

    Ist doch irgendwie faszinierend zu sehen wie sich alle Kommentare nur um Verneinungen drehen. Hier sieht man leider das ihr den o.g. Beitrag noch nichteinmal richtig durchgelesen bzw. verstanden habt. Es wird lediglich über die Lernfähigkeit und das es in frühen Kinderjahren leichter fällt “spielerisch” (das bedeutet einem Alter entsprechend und OHNE Zwang) zu lernen gesprochen. Keiner zwingt eure Kinder mehrsprachig aufzuwachsen aber vielleicht würdet ihr mal ein bischen längerfristig im Namen eurer Kinder (deren Eltern ihr ja höchstwarscheinlich seid) denken und erkennen, wie viele Möglichkeiten einem geboten werden nicht nur in seiner eigenen, kleinen und engstirnigen Blase zu leben, sondern global zu aggieren. Selber bin ich nur zweisprachig aufgewachsen, was mir aber dank einer logischen Denkweise schon ermöglicht hat, fremde Sprachen zu analysieren und die nötige Quintessenz aus diesen Sprachfamilien zu extrahieren, um die Grundlagen für weitere Sprachen zu verstehen. Somit konnte ich bereits in Kinderjahren zwei weitere Sprachen erfahren – mittlerweile sind es 11. Und glaubt mir, nachdem ich zugehört habe, wie sich die Chinesen über uns “Westler” lustig machen und nonstop “verarschen”, würdet ihr definitiv anders denken (man müsste sie halt nur verstehen, nicht wahr? und wie schön die dabei immer lächeln?!).
    Ihr könnt ja gerne mit eurer neu entdeckten, antiautoritären Erziehungsmethode weiter machen, leider sieht man in der momentanen Gesellschaft wozu dies führen kann und leider auch tut. Die meisten “Kiddies” heutzutage können noch nichteinmal “Bitte” und “Danke” in ihrer Muttersprache sagen, haben wenige oder gar keine Manieren und die von ca. 70% favorisierte Beleidigung ist “Huhrensohn” (erst vor knapp zwei Tagen (mindestens 30 mal) im Buss gehört, von kleinen Kindern die nicht älter waren als 10!)

    Es werden einfach keine sozialen Werte mehr vermittelt und dazu ist die gemeinsame Sprache der erste Schritt, aber für euch ist Sprache einfach nur ein Verständigungsmittel, wenn überhaupt. Also, wenn Ihr in eurer eigenen Welt leben wollt, macht es – keiner hällt euch auf ABER steckt eure Nasen dann nicht ins World Wide Web (was übrigens ein ausländisches “Fremdwort” ist, wie tausende andere in der deutschen Sprache auch), denn das ist GLOBAL und besteht zum größten Teil aus englischen und asiatischen Sprachen!!!

    Hier noch ein kleiner Auszug aus Wikipedia (für alle die sich näher informieren wollen; da ihr hierher gefunden habt, gehe ich davon aus, dass ihr einen Personal Computer zumindest bedienen könnt):

    DEFINITION “ELTERNSCHAFT”

    Elternschaft ist die Bezeichnung der Rolle von Vätern und Müttern, im biologischen, juristischen bzw. sozialen Sinn die Eltern ihres Kindes/ihrer Kinder zu sein.
    Sie besteht neben der Zeugung und Geburt der Kinder (biologische Elternschaft) in verschiedenen Elternpflichten und Elternrechten (juristische Elternschaft) und in der langfristigen Übernahme von Verantwortung und Zuwendung für das Kind (soziale Elternschaft).

    Mir geht es dabei hauptsachlich um den zweiten Absatz. Vielleicht solltet ihr euch ersteinmal darüber informieren was es bedeutet Eltern zu sein!

    P.s.
    - Nein ich bin kein Deutscher!
    - Ja, ich habe ein eigenes Unternehmen mit dem ich meine Familie (alleine und qualitativ hochwertig!) unterhalten kann
    - Bin nichteinmal 30 und kann euch auf 11 Sprachen sagen, dass ihr mal ein gutes Buch in die Hand nehmen solltet.
    - Ja, zwei Kinder vorhanden (4 sprachig)
    - …und JA, sie werden irgendwann die Vorgesetzten eurer Kinder!

    P.s.s.
    Und kommt mir bitte nicht mit der Ausrede, dass eine spätere Karriere mit dem sozialen Stand zu tun hat. Mit der richtigen Erziehung kommt man aus jedem sozialen Tief. Meine Mutter z.B. war dreifach alleinerziehend (alles Jungs) mit Migrationshintergrund! Ich habe ihr als Dank dafür vor kurzem ein Haus mit Grundstück gekauft.

    Und nun zum Eigentlichen Thema:
    Danke für diesen Beitrag, im Grunde nichts neues aber es gibt ja noch Menschen auf diesem Planeten die nichts davon gehört haben. Und da die Eltern heutzutage keine Ahnung haben wie man Informationen richtig vermittelt, muss man sowas ja im Netz suchen. Ich Frage mich wie das bloß Millionen Jahre lang ohne (ACHTUNG “anderssprachig”) I N T E R N E T funktioniert hat?

    (nicht wirklich xD! Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweiße aber ich bepiss mich gerade vor lachen auf dem Boden. Und im darauffolgenden Augenblick erfüllt mich große Scham darüber, wieviel Potenzial jeder einzelne Mensch von uns hat aber nur die wenigsten es auch wirklich nutzen DÜRFEN, da ihnen die Bandbreite ihres Gehirns von Aussenstehenden, aufgrund von unwissen, sozialer Inkompetenz und/oder persönlicher, sprachlicher Barrieren vorenthalten wird)

    Damit bedanke ich mich hiermit für´s lesen und verbleibe

    mfG

    P. W. L.

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