Flexibel und simpel: Die Programmiersprache Ruby

panthermedia.net/Yuri Arcurs
Laut vielen Statistiken gibt es über 6500 Sprachen. Diese werden auch aktiv genutzt, wenn auch nicht überall, dafür aber in einigen Gebieten und Regionen. “Verständigen wird man sich schon irgendwie”, lautet das Motto. Und wenn es gar nicht geht, dann eben “mit Händen und mit Füßen”. In den letzten Jahren wird dem Internet ebenso eine gesteigerte Bedeutung zugemessen. Sie ist ungefähr so stark, dass sich manche Menschen schon gar nicht mehr aus dem Haus trauen – ob nun aus Angst vor der freien Wildnis oder weil ihr Körper am Bürostuhl angeklebt ist, weiß man nicht. Doch im Internet und auf dem PC wird eine andere Sprache gesprochen: Die Programmiersprache.
Und auch hier gibt es viele. Eine davon ist Ruby. Ruby hört sich vom Namen erst einmal so an, als wäre es eine Abhandlung vom Rugby oder einfach nur ein Tippfehler. Erfunden hat sie Yukihiro “matz” Matsumoto. Es ist eine der einfachsten Programmiersprachen und wird weltweit unter den TOP 10 der populärsten Programmiersprachen gelistet. Matz, wie Matsumoto auch genannt wird, vermischte einfach einige seiner Lieblings-Programmiersprachen. Dazu gehörten Perl, Smalltalk, Eiffel, Ada und Lisp und schaffte sie zu einer Sprache zusammen: Ruby.
Ein Visionär also ist dieser Matz. Zumal immer mehr sich auf Ruby berufen. Sie benutzen sie, wenn sie etwas programmieren. Und irgendwie reden Programmierer von ihrer Sprache auch immer so, als würde man sich damit unterhalten können. Im Fachjargon nennt man die Funktionsweise von Ruby eine solche, die funktionale und imperative Programmierung ausbalanciert hat. Der Autor dieses Artikels würde gerne mehr über Ruby erzählen, aber leider spricht er diese Sprache nicht.
