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		<title>Die Gesellschaft für deutsche Sprache</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 18:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland gibt es einige Menschen, die die eigene Sprache durch andere Sprachen bedroht sehen. Dabei ist dann oft von Anglizismen, Verfremdungen oder spezieller &#8220;Denglisch&#8221; die Rede. Diese Menschen sorgen sich einfach um die deutsche Sprache und ihre Tradition und wollen diese deswegen schützen. Einen Großteil eben dieser Menschen kann man sicherlich in der &#8220;Gesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7428" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7428" title="© styleuneed - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/05/wpid-b992d9e82eb163158ccfc5ec6f75309d.jpeg" alt="© styleuneed - Fotolia.com" width="300" height="179" /><p class="wp-caption-text">© styleuneed - Fotolia.com</p></div>
<p>In Deutschland gibt es einige Menschen, die die eigene Sprache durch andere Sprachen bedroht sehen. Dabei ist dann oft von Anglizismen, Verfremdungen oder spezieller &#8220;<a href="http://www.vds-ev.de/ag-denglisch-thema" target="_blank">Denglisch</a>&#8221; die Rede. Diese Menschen sorgen sich einfach um die deutsche Sprache und ihre Tradition und wollen diese deswegen schützen. Einen Großteil eben dieser Menschen kann man sicherlich in der &#8220;Gesellschaft für deutsche Sprache&#8221; wieder finden. Denn bei dieser Gesellschaft handelt es sich um einen Zusammenschluss aus genau solcher Menschen, die sich dafür engagieren.</p>
<p>Wichtig ist hervorzuheben, dass es sich um eine wirklich politisch unabhängige Vereinigung handelt. Neben dem Schutz der deutschen Sprache hat sie sich vor allem auf Fahnen geschrieben, sich auch mit ihrer Pflege und vor allem auch der Erforschung zu beschäftigen. Um nicht nur für sich selbst zu arbeiten, versuchen die Mitglieder ihre Arbeit häufig in den öffentlichen Raum zu tragen und somit auch in der Gesellschaft Problematiken oder Entwicklungen präsenter zu machen. Dies geschieht nicht nur im eigenen Land, sondern durchaus auch im globalen Rahmen.</p>
<p>So will die GfdS vor allem die Entwicklung der deutschen Sprache kritisch beobachten und nicht tatenlos zu sehen, wenn sich diese nach ihrer Meinung immer weiter verfremdet und selbst verfälscht. Dabei wollen sie sich jedoch nicht nur auf die Beobachtung beschränken, sondern auch auf fundierten wissenschaftlichen Kenntnissen argumentieren und Empfehlungen für den Sprachgebrauch geben.</p>
<p>Die GfdS bringt unter anderem die zwei Zeitschriften &#8220;Der Sprachdienst&#8221; und &#8220;Muttersprache&#8221; heraus, welche vor allem für die öffentliche Darstellung dienen. Außerdem verfügen sie über eine ausführliche Bibliothek mit zahlreichen Bänden zu den besagten Themen. Der GfdS muss sich jedoch häufig die Kritik gefallen lassen, als sehr konservativ und nahezu altmodisch zu gelten und die eigentliche globale Entwicklung der Sprache zu bremsen.</p>
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		<title>Selektiver Mutismus</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt auf der Welt einige Menschen, die von Stummheit und Taubheit betroffen sind und daher in unserer Welt nicht reden und auch nichts hören können. Das ist weitreichend bekannt und keine wirkliche Überraschung mehr. Jedoch ist das Phänomen des &#8220;selektiven Mutismus&#8221; in der Tat für viele noch eine Überraschung, da es sich um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7419" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7419" title="© bit.it - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/05/wpid-bfe02f8a9bfc6584eacd789a68c90149.jpeg" alt="© bit.it - Fotolia.com" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© bit.it - Fotolia.com</p></div>
<p>Es gibt auf der Welt einige Menschen, die von Stummheit und Taubheit betroffen sind und daher in unserer Welt nicht reden und auch nichts hören können. Das ist weitreichend bekannt und keine wirkliche Überraschung mehr. Jedoch ist das Phänomen des &#8220;selektiven Mutismus&#8221; in der Tat für viele noch eine Überraschung, da es sich um eine eher unbekannte Störung handelt. Bei den Kindern, die unter dieser Krankheit leiden, sind die Sprach- und Hörorgane meistens vollkommen in Ordnung. Außerdem besitzen die Kinder auch die Fähigkeit zu sprechen. So tun sie dies meistens auch in den privaten und engsten Kreisen der Familie, hören jedoch damit auf, sobald jemand fremdes dazukommt. Da sie nur in bestimmten Situationen nicht sprechen können, bezeichnet man dies als selektiven Mutismus.</p>
<p>Meistens tauchen die ersten Symptome im Kindergarten- oder Grundschulalter auf. Die Erzieher und Pädagogen sind damit meist völlig überfordert und sehen es auch nicht als Krankheit, sondern definieren das Kind einfach als schüchtern und zurückhaltend. Dabei wird dann oft die Haltung gegenüber dem Schüler angepasst, sodass nur noch Fragen gestellt werden, die mit Gestik beantwortet werden können oder aber das Kind wird vollkommen ignoriert. Problematisch ist vor allem, dass die Krankheit meistens sehr spät diagnostiziert wird, da mutistische Kinder sich bei Pädagogen zu Anfang einer sehr großen Beliebtheit erfreuen, da ruhige Kinder gut für das Klassenklima sind.</p>
<p>Am problematischsten ist es jedoch, dass die Ursachen bisher noch nicht bekannt sind und es aus diesem Grund auch unzählige <a href="http://www.mutismus-therapie.de/9.html" target="_blank">Therapieansätze</a> gibt. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man nie aufhört das Kind zu fordern und immer wieder an seine Sprache appelliert und viel unternimmt, um es zum Sprechen zu bewegen. Die meisten mutistischen Kinder finden nämlich früher oder später wieder zu ihrer Sprache, was jedoch ohne professionelle Hilfe ein sehr schwieriger Prozess ist.</p>
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		<title>Englisch in der Grundschule &#8211; Viel zu früh?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Bildungspolitik lautet das Motto: je früher, desto besser, vor allem wenn es um fremdsprachlichen Fachunterricht geht. Mittlerweile hat jeder Grundschüler in der Bundesrepublik zwei bis drei Schulstunden pro Woche Unterricht in einer Fremdsprache.Dominierend ist hierbei die englische Sprache. Spätestens ab der dritten Klasse beginnt der Unterricht in einer Fremdsprache, in manchen Bundesländern geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7245" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-medium wp-image-7245" title="© DOC RABE Media - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-045510aad414edb4e155113887843eb1.jpeg" alt="© DOC RABE Media - Fotolia.com" width="250" height="314" /><p class="wp-caption-text">© DOC RABE Media - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Bildungspolitik lautet das Motto: je früher, desto besser, vor allem wenn es um fremdsprachlichen Fachunterricht geht. <a href="http://schule.erdbeerlounge.de/news/Schueler-Fremdsprachen_a2060/site1-0" target="_blank">Mittlerweile hat jeder Grundschüler in der Bundesrepublik zwei bis drei Schulstunden pro Woche Unterricht in einer Fremdsprache.</a>Dominierend ist hierbei die englische Sprache. Spätestens ab der dritten Klasse beginnt der Unterricht in einer Fremdsprache, in manchen Bundesländern geht es sogar ab der ersten Klasse mit Spielen und Liedern los. Vor einem Jahrzehnt startete das Projekt Fremdsprachen an Grundschulen. Die Euphorie war riesig, geht man doch davon aus, dass man im jungen Alter besonders viel lernt und mühelos. Doch nun macht sich Kritik an dem Konzept breit. Vor allem Lehrer von weiterführenden Schulen halten nichts von dem frühen fremdsprachlichen Unterricht. Einer Umfrage zu Folge, die 2009 von dem deutschen Philologenverband unter Englischlehrern an Gymnasien durchgeführt wurde, äußerte sich die überwiegende Mehrheit kritisch zu dem frühen Unterricht in der Fremdsprache. Die meisten Lehrer müssen an den Gymnasien noch einmal von vorn anfangen mit dem Unterricht, denn auf die Ergebnisse aus dem Grundschulunterricht lasse sich kaum aufbauen.</p>
<p>Der Fremdsprachenunterricht an den Grundschulen sei zu verspielt, die Schüler teils unterfordert und demotiviert. Darüber hinaus hätten viele eine falsche Aussprache beigebracht bekommen. Als Faktor wird hier die unzureichende Qualifikation der Grundschullehrer angesehen. In den aktuellen Studiengängen würden die Grundschullehrer ausreichend auf fremdsprachlichen Unterricht vorbereitet werden, jedoch zählen nur gut ein fünftel aller Grundschullehrer zu diesen. Alle anderen haben oft keine oder nur sehr geringe Vorkenntnisse in der Fremdsprache und müssen diese dann im Eilverfahren erlernen um sie an die Schüler weiter zu geben.<br />
Dazu kommt, dass für viele Kinder mit Migrationshintergrund der fremdsprachliche Unterricht überfordernd ist, da diese dann zum Teil ihre zweite Fremdsprache erlernen müssen, neben dem Deutschen.</p>
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		<title>Einsatz für den Erhalt der plattdeutschen Sprache</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei vielen jungen Menschen ist es nicht sehr beliebt, einen Dialekt zu sprechen. Deshalb sterben immer mehr Mundarten aus. Zum Glück gibt es im Landkreis Friesland die &#8220;Plattdeutschbeauftragten&#8221;, die sich darum kümmern, dass ihr Dialekt weiter lebt. Frieslands erste Kreisrätin, Silke Vogelbusch, hat ihren beiden Mitstreitern am Donnerstag Urkunden überreicht, die sie in ihrem Ehrenamt [...]]]></description>
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<div id="attachment_7175" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class=" wp-image-7175 " title="© m.schuckart - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-90b92fa028f82e8755c63dd488bcfa77.jpeg" alt="© m.schuckart - Fotolia.com" width="275" height="224" /><p class="wp-caption-text">© m.schuckart - Fotolia.com</p></div>
</div>
<div>Bei vielen jungen Menschen ist es nicht sehr beliebt, einen Dialekt zu sprechen. Deshalb sterben immer mehr Mundarten aus. Zum Glück gibt es im Landkreis Friesland die &#8220;Plattdeutschbeauftragten&#8221;, die sich darum kümmern, dass ihr Dialekt weiter lebt. <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2725971/Silke-Vogelbusch-wird-Kreisr%E4tin-in-Friesland.html">Frieslands erste Kreisrätin</a>, Silke Vogelbusch, hat ihren beiden Mitstreitern am Donnerstag Urkunden überreicht, die sie in ihrem Ehrenamt bestätigen. Georg Schwitters und Wolfgang Busch werden bis 2016 Plattdeutschbeauftragte bleiben. Das hat der Kreistag einstimmig beschlossen.<br />
An mehreren Schulen im Landkreis gibt es mittlerweile Programme und Angebote, die sich mit dem Erhalt der plattdeutschen Sprache befassen. Schon in der Grundschule können sich die Kinder mit dem Dialekt auseinander setzen. Ausserdem organisieren die Plattdeutschbeauftragten eine Plattdeutschwoche. Dieses Jahr findet sie vom 22. bis zum 30. September in Cäciliengroden statt.<br />
Doch die Beauftragten kümmern sich nicht nur um Lehrprogramme, sondern setzen sich auch für ein Gesetz zur Förderung und zum Erhalt der niederdeutschen Sprache ein. Zusammen mit dem Landkreis Friesland unterstützen sie den Gesetzesentwurf mit einer Unterschriftenaktion. Die Idee dazu hatte der Niedersächsische Heimatbund, der sich als Initiator der Aktion dafür stark macht, die Plattdeutsche Sprache wieder alltagstauglich zu machen. Unter anderem soll das Plattdeutsche als Amtssprache anerkannt werden, womit den niedersächsischen Bürger gleichsam das Recht zustehen würde, Plattdeutsch zu lernen. Und die Unterschriftenaktion läuft sehr gut: Es haben bereits mehr als 1000 Friesländer ihren Namen unter den Entwurf gesetzt.<br />
Niederdeutsch oder Plattdeutsch wird im Norden Deutschlands und auch im Osten der Niederlande gesprochen. Der Dialekt hat sich aus dem Altsächsischen entwickelt und ist linguistisch als Untergruppe des Nordseegermansichen klassifiziert.</div>
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		<title>Unsere Sprache ein Gefängnis?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wohl berühmtesten Worte des Philosophen Ludwig Wittgenstein sind sein Ausspruch: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ In der Tat kann man vor allem die eigene Muttersprache als Gefängnis betrachten, das unausweichlich die Wahrnehmung und Denkbewegung prägt. Vor allem die relativistische Schule, die ins 19. Jahrhundert bis zu Wilhelm von Humboldt zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7199" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px"><img class=" wp-image-7199 " title="© AlienCat - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-1c8882781db8a563d3f888c1ad1116e2.jpeg" alt="© AlienCat - Fotolia.com" width="272" height="208" /><p class="wp-caption-text">© AlienCat - Fotolia.com</p></div>
<p>Die wohl berühmtesten Worte des <a href="http://www.raffiniert.ch/swittgenstein.html">Philosophen Ludwig Wittgenstein</a> sind sein Ausspruch: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ In der Tat kann man vor allem die eigene Muttersprache als Gefängnis betrachten, das unausweichlich die Wahrnehmung und Denkbewegung prägt. Vor allem die relativistische Schule, die ins 19. Jahrhundert bis zu Wilhelm von Humboldt zurück reicht, sieht unterschiedliche Sprachen als konstitutiv für unterschiedliche Weltbilder. Doch in ihren Ausführungen bleiben die Anhänger dieser Denkrichtung meist ziemlich schwammig. Die eigene Sprache als Gefängnis – wie kann man sich das jenseits vom abstrakten Philosophenjargon ein bisschen anschaulicher vorstellen?</p>
<p>Ein konkretes Beispiel: Ein Europäer und ein Indianer beobachten, wie ein Stein auf die Erde zu rast. Der Europäer zerlegt den Vorgang sofort in zwei Begriffe: Einmal den Stein und einmal seiner Tätigkeit, das Fallen. Der Europäer sagt also etwas wie: „Der Stein fällt.“ Viele Indianerstämme aber kennen kein Verb, das unserem „fallen“ ähnelt. Hingegen benutzen sie ein Wort für jede Bewegung eines Steins, nehmen wir einfach „steinen“ an. Der Indianer sagt also ungefähr: „Es steint herab.“</p>
<p>Was auf den ersten Blick nicht allzu unterschiedlich aussieht, weist bei einer näheren Analyse allerdings drastische Unterschiede auf, die auch stark das Weltbild, das tägliche Empfinden und Handeln, prägen. In der zivilisierten Welt glauben wir etwa stillschweigend und ohne Diskurs an eine strenge Subjekt-Objekt-Trennung. Immerzu zergliedern wir die Welt und geben für alles möglichst objektive und kausale Gründe an. Der Indianer hingegen trennt nicht zwischen dem Gegenstand und dem Sachverhalt, ihm kommt es viel eher so vor, als würde eine unsichtbare Kraft, vielleicht eine Gottheit, Steine aus dem Himmel werfen.</p>
<p>So ist es offensichtlich, wie Sprechgewohnheiten unser Denken und unsere Wahrnehmung formen. Doch allzu viele Sorgen sollte man sich auch nicht machen. Schließlich meint der Indianer am Ende auch dasselbe wie wir.</p>
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		<title>Die Unterschiede in der Mimik zwischen Asien und Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur die Kulturen unterscheiden sich grundlegend, auch die Menschen aus Europa und Asien haben an sich charakteristische Merkmale, die über den bloßen optischen Unterschied im Aussehen hinausgehen. Gerade in der menschlichen Mimik und Gestik unterscheiden sich Europäer und Asiaten entscheidend, was lange Zeit quasi übersehen wurde. Dabei sind nicht nur die Formen der mimischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6923" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img class="wp-image-6923 " title="© Robert Kneschke - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-da04583c8d0b5dc13abbf3fa1419a325.jpeg" alt="© Robert Kneschke - Fotolia.com" width="156" height="234" /><p class="wp-caption-text">© Robert Kneschke - Fotolia.com</p></div>
<p>Nicht nur die Kulturen unterscheiden sich grundlegend, auch die Menschen aus Europa und Asien haben an sich charakteristische Merkmale, die über den bloßen optischen Unterschied im Aussehen hinausgehen. Gerade in der menschlichen Mimik und Gestik unterscheiden sich Europäer und Asiaten entscheidend, was lange Zeit quasi übersehen wurde. Dabei sind nicht nur die Formen der mimischen Darstellung unterschiedlich, auch die Interpretation bestimmter Gesichtsausdrücke ist verschieden.</p>
<p>Forscher von der <a href="http://www.uni-freiburg.de/" target="_blank">Universität Freiburg</a> und Glasgow haben das nun eindrucksvoll herausgefunden und widerlegten nun die Annahme, dass Emotionen - Freude, Überraschung, Angst, Ekel, Wut und Trauer &#8211; weltweit gleich ausgedrückt werden. Dabei wurde grundsätzlich geklärt, dass Asiaten Gesichtsausdrücke anders einsetzen und lesen als Bevölkerungsgruppen westlicher Länder. Europäer würden demnach die sechs Gefühlskategorien klar unterschieden. Dagegen definieren etwa Chinesen die Mimik viel unschärfer. Grund dafür ist vor allem eine weitgehend anders kategorisierte Gefühlswelt. So legen asiatischen Kulturen neben den fundamentalen Emotionen viel wert auf andere Gefühle wie Scham, Stolz und Schuld. Auch die Intensität einer Gefühlslage scheint in asiatischen Kulturkreisen eine ungeordnete, sogar gar keine Rolle zu spielen. Während man in Europa etwa zwischen kleiner und großer Freude unterscheidet, sehen Chinesen dabei keinen oder kaum einen Unterschied.</p>
<p>Ein weiterer fundamentaler Unterschied besteht in der Art und Weise, wie die Gesichter in den unterschiedlichen Kulturen gelesen werden. So schauen Asiaten grundsätzlich auf die Augen des Menschen gegenüber, um dessen Gefühlslage zu erkennen. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich Menschen aus westlichen Ländern verstärkt auf den Mund. Dadurch ließe sich auch erklären, warum Asiaten auf Europäer eher unemotional und starr wirken.</p>
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		<title>Pro und Contra für bilinguales Aufwachsen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 15:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon im Kindergarten lernt unser Nachwuchs Englisch, in der Grundschule dann Chinesisch und auch im Elternhaus werden zwei unterschiedliche Sprachen gesprochen: Heutzutage ist das erziehungstechnisch jedenfalls der letzte Schrei. Aber wann macht eine bilinguale Erziehung überhaupt Sinn? Überfordern wir unsere Kinder nicht maßlos und rauben ihnen jeden Spaß am Aufwachsen? Eine kleine Übersicht über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6826" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><img class="size-medium wp-image-6826" title="© green308 - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-bad864eb02732828f84782e7be7abb98.jpeg" alt="© green308 - Fotolia.com" width="209" height="314" /><p class="wp-caption-text">© green308 - Fotolia.com</p></div>
<div id="footer"></div>
<div>Schon im Kindergarten lernt unser Nachwuchs Englisch, in der Grundschule dann Chinesisch und auch im Elternhaus werden zwei unterschiedliche Sprachen gesprochen: Heutzutage ist das erziehungstechnisch jedenfalls der letzte Schrei. Aber wann macht eine bilinguale Erziehung überhaupt Sinn? Überfordern wir unsere Kinder nicht maßlos und rauben ihnen jeden Spaß am Aufwachsen? Eine kleine Übersicht über die Vor- und Nachteile mehrsprachiger Erziehung.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer mit zwei Sprachen aufwächst, beherrscht diese meist ein Leben lang wie ein Muttersprachler. Das allgemeine Sprachgefühl wird stark gefördert, Kinder verstehen schneller, wie eine Sprache funktioniert und was sie leistet. Das hilft auch beim Erlernen von weiteren Sprachen zu einem späteren Zeitpunkt. Je mehr Sprachen jemand beherrscht, umso mehr Querverbindungen und Ableitungen kann er machen – so verbessert sich auch die Muttersprache durch das allgemein gesteigerte Sprachverständnis. Vor allem für Berufsgruppen, die Internationalität und Fremdsprachen erfordern, haben bilingual erzogene Kinder natürlich die deutlich besseren Karten – auch, weil sie ein feines Gespür für kulturelle Unterschiede und Besonderheiten entwickeln. All das gilt aber nur für eine vorbildliche Durchführung der bilingualen Erziehung und einer starken Neigung des Kindes zu Sprachen.</p>
<p>Denn nicht jedem Kind tut die mehrsprachige Erziehung gut: Nicht jeder ist eben ein geborener Sprachmensch. Die Gefahr besteht, das Kind zu überfordern. Am Ende beherrscht es keine der beiden Sprachen des Elternhauses richtig – was sich natürlich negativ auf alle weiteren zu erlernenden Sprachen und den gesamten Lebensverlauf auswirkt. Wenn ein Kind in seiner Muttersprache bereits Probleme mit der Rechtschreibung, Grammatik oder Aussprache hat, schleppt es diese Fehler meist auch in die Fremdsprachen mit. Haben sie diese Fehler direkt in mehreren Sprachen eingeschlichen, sind sie umso schwerer zu korrigieren. Ebenfalls sollte man nicht vergessen, dass bilingual erzogene Kinder in einer mehrheitlich einsprachigen Gemeinschaft oft gehänselt und ausgegrenzt werden, was ebenfalls viele negative Folgen nach sich ziehen kann.</p>
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		<title>160 Zeichen: Sprachverkürzung durch SMS</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sprachentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprachwissenschaftler sehen schon länger die &#8220;Verrohung&#8221; der deutschen Sprache. Umgangssprache, Anglizismen und neue Wortschöpfungen sind dabei nur Teilaspekte der problematischen Sprachentwicklung. Das Gothe-Institut sieht insbesondere durch den Gebrauch neuer Kommunikationswege die Sprache im Wandel: SMS, E-Mail, Chat-Nachrichten, Facebook- oder Twitter-Posts. Die Kommunikation muss dabei vor allem eines sein: kurz. Geburtstagskarten finden nur noch vereinzelt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6821" class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img class="size-medium wp-image-6821" title="© Ricktop - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-e5588216d86bbdb19bf6414fd828f8e8.jpeg" alt="© Ricktop - Fotolia.com" width="255" height="255" /><p class="wp-caption-text">© Ricktop - Fotolia.com</p></div>
<p>Sprachwissenschaftler sehen schon länger die &#8220;Verrohung&#8221; der deutschen Sprache. Umgangssprache, Anglizismen und neue Wortschöpfungen sind dabei nur Teilaspekte der problematischen Sprachentwicklung. Das Gothe-Institut sieht insbesondere durch den Gebrauch neuer Kommunikationswege die Sprache im Wandel: SMS, E-Mail, Chat-Nachrichten, Facebook- oder Twitter-Posts. Die Kommunikation muss dabei vor allem eines sein: kurz.</p>
<p>Geburtstagskarten finden nur noch vereinzelt den Weg in den Postkasten und wenn, dann nur von Oma und Opa, möglichst mit einem monetären Zusatz versehen. Geburtstagsanrufe bekommt man in der Regel nur von nahestehenden Person. Dennoch vibriert und ertönt das Handy am laufenden Band. Eine SMS jagt die Nächste und die Pinnwand des Facebook-Account füllt sich unaufhörlich. Geburtstagsgrüße per SMS zu verschicken ist so normal geworden wie bargeldloses Bezahlen. Dabei nutzen die Wenigsten die ohnehin schon stark verkürzte Buchstabenanzahl für eine SMS. 160 Zeichen? Unnötig! Stattdessen kommt ein &#8220;Happy B-Day&#8221; mit Smiley. Diese Zeichenzusammenstellung aus Doppelpunkt, Minuszeichen und Klammer-Auf-Symbol ist sowieso schon zum Synonym von Gefühlsausdrücken geworden. Mit sogenannten &#8220;<a href="http://www.abkuerzungen.de/emoticons.php?language=de" target="_blank">Emoticons</a>&#8221; kann so gute wie jede Gefühlslage und wenige Zeichen gepresst werden: <img src='http://www.languageatinternet.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> , ;-(, :-O! Viele versuchen erst gar nicht, ihrem Gegenüber mit einem einfachen Satz mitzuteilen, dass die etwas lustig finden. Ein kurzes &#8220;Lach&#8221; tut es auch.</p>
<p>Ohnehin ist die Kurznachrichten-Sprache überwiegend englischsprachig geprägt. So wird aus einem auch sehr kurzen &#8220;Bis bald&#8221; oder &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; ein &#8220;CU&#8221;, lautsprachlich adaptiert vom englischen &#8220;See You&#8221;. Aus &#8220;Heute Abend&#8221; wird &#8220;2 N8&#8243;, was &#8220;mehr oder weniger das Wort &#8220;Tonight&#8221; darstellen soll. Auch Abkürzungen wie &#8220;LoL&#8221; (Laughing out Loud) oder &#8220;Rofl&#8221; (Rolling on the Floor laughing) gehören zur gängigen Sprache der SMS-Generation. Wobei der E-Mail-Verkehr aufgrund der Unbegrenztheit noch die bessere Alternative darstellt. Dennoch fehlt es auch dabei &#8211; wie bei der SMS &#8211; an Genauigkeit, Grammatik und Ausdruck.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karrierefalle Dialekt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenesprachen & Dialekte]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Seriosität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dialekte &#8211; sch&#246;n und gut, doch f&#252;r die Karriereleiter bedeuten sie leider h&#228;ufig das Gegenteil: Kommunikations- und Jobexperten wissen darum, wie viele Menschen wegen einem ausgepr&#228;gten Dialekt beruflich einfach nicht mehr weiterkommen. Hinter der lokalen Theke beim B&#228;cker oder Metzger darf noch ges&#228;chselt oder berlinert werden, wer aber bei der Bank Karriere machen will, sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_7008" class="wp-caption alignleft" style="width: 267px"><img class="size-medium wp-image-7008" title="Â© Tom-Hanisch.de - Fotolia.com" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-0d6d4aa7f2ebfa34a2d495947056e0fe2.jpeg" alt="Â© Tom-Hanisch.de - Fotolia.com" width="257" height="257" /><p class="wp-caption-text">Â© Tom-Hanisch.de - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Dialekte &ndash; sch&ouml;n und gut, doch f&uuml;r die Karriereleiter bedeuten sie leider h&auml;ufig das Gegenteil: Kommunikations- und Jobexperten wissen darum, wie viele Menschen wegen einem ausgepr&auml;gten Dialekt beruflich einfach nicht mehr weiterkommen. Hinter der lokalen Theke beim B&auml;cker oder Metzger darf noch ges&auml;chselt oder berlinert werden, wer aber bei der Bank Karriere machen will, sollte daf&uuml;r sein Hochdeutsch auf Vordermann bringen. Beim Gegen&uuml;ber kommt n&auml;mlich h&auml;ufig der Eindruck an, man k&ouml;nne gar nicht anders sprechen &ndash; und damit starke Zweifel an der eigenen Qualifikation, ganz egal, was die Noten oder Empfehlungen erz&auml;hlen.</p>
<p>Denn in einem Anstellungsgespr&auml;ch wird man innerhalb von wenigen Minuten beurteilt &ndash; oft l&auml;uft das auch ganz unbewusst oder oberfl&auml;chlich ab. Wem h&ouml;re ich gerne zu, wen verstehe ich am besten, wer hat mein Vertrauen? Ein Dialekt weckt h&auml;ufig Misstrauen und macht Kommunikation schwer. Auch wenn ein Bewerber mit starkem Dialekt die besseren Qualifikationen hat, dennoch macht fast immer der Bewerber mit einwandfreiem Hochdeutsch das Rennen. <a href="http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/lg-edu/vlg3a.html" target="_blank">Gespr&auml;chskompetenz</a> ist heute eben so gefragt wie noch nie.</p>
<p>Vor allem gilt das bei repr&auml;sentativen Stellen: Denn f&uuml;r viele Deutsche geh&ouml;rt ein einwandfreies Hochdeutsch ebenfalls zu der Job-Etikette wie die passende Krawatte oder gepflegte Manieren. Ein Dialekt hingegen unterstreicht die Andersartigkeit, was oft f&uuml;r Distanz, Vorurteile und Misstrauen sorgt. Nur bei exotischen Dialekten sieht das der Durchschnittsdeutsche anders: Etwa bei der Kaffee-Werbung oder der f&uuml;r schwedische M&ouml;bel.</p>
<p>Dennoch bleibt zu hoffen, dass die vielen deutschen Dialekte so nicht verloren gehen. Sie sind schlie&szlig;lich ein St&uuml;ck Identit&auml;t und Geschichte, ein wichtiger Bestandteil der Sprache, der bewusst eingesetzt viele Vorteile und Sympathien einbringt. Doch wer im Job hoch hinaus will, sollte vor allem sein einwandfreies Hochdeutsch trainieren &ndash; dem Dialekt kann dann ja beim Stammtisch oder dem n&auml;chsten Caf&eacute; mit Freundinnen wieder freiem Lauf gelassen werden.</p>
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		<title>Studie: Online-Lernen immer beliebter</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 17:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[chinesisch nach englisch am beliebtesten]]></category>
		<category><![CDATA[jeder Dritte will online lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Online-Portal busuu.com veröffentlichte unlängst die Ergebnisse einer Studie, welches es zum Thema e-Learning durchführte. Befragt wurden 45 000 Sprachschüler aus aller Herren Ländern. Die Teilnehmer sollten angeben, welches ihnen als effizienteste Methode erscheine, um eine Sprache möglichst schnell und effektiv zu erlernen. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass jeder Dritte der deutschen Teilnehmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6857" class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><img class="size-medium wp-image-6857" title="© panthermedia.net/momanuma" src="http://www.languageatinternet.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-acc8f9ef76fa065ff6418a2ce5ea0b56.jpeg" alt="© panthermedia.net/momanuma" width="302" height="241" /><p class="wp-caption-text">© panthermedia.net/momanuma</p></div>
<p>Das Online-Portal busuu.com veröffentlichte unlängst die Ergebnisse einer Studie, welches es zum Thema e-Learning durchführte. Befragt wurden 45 000 Sprachschüler aus aller Herren Ländern. Die Teilnehmer sollten angeben, welches ihnen als effizienteste Methode erscheine, um eine Sprache möglichst schnell und effektiv zu erlernen.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass jeder Dritte der deutschen Teilnehmer angibt, dass sich Sprachen am Besten im Internet lernen ließen. Das Online-Lernen ist, nach Angaben von butsuu.com deshalb so beliebt, weil es alle Möglichkeiten des Web 2.0 aufgreift und somit direkt auf die Bedürfnisse des modernen Menschen eingeht.</p>
<p>Dieser hätte soziale Netzwerke längst als festen Bestandteil seines Alltags akzeptiert und seine Kommunikation darauf ausgerichtet. E-Learning bietet die Möglichkeit, ohne großen Aufwand und Flugmeilen mit Muttersprachlern in Kontakt zu treten. Vokabular wird bedarfsgerecht ausgetauscht und kann somit einfacher in den zuständigen Hirnregionen gespeichert werden.</p>
<p>Wer denkt, dass sich e-Learning nur aus stupidem Abrufen und Wiederholen eines fremden Wortschatzes zusammensetzt, der unterschätzt die Möglichkeiten des Web 2.0 gewaltig. Videokonferenzen mit Muttersprachlern, Livechats, und individualisierte Lernprogramme sind nur einige Aspekte, die durch die Entwicklung der Netztechnik möglich werden.</p>
<p>Natürlich kann das e-Learning vor allem bei blutigen Anfänger das klassiche Büffeln oder den Sprachunterricht in einem Klassenraum nicht vollständig ersetzen. Es erscheint vor Allem als sinnvolle Möglichkeit, das Gelernte direkt zur Anwendung zu bringen. Vorteile sind natürlich auch die geringen Kosten. Man muss keine teure Sprachreise antreten, um Kontakt zu einem Muttersprachler aufzunehmen. Innerhalb weniger Mausklicks kann der Schüler Kontakt zu Menschen auf der ganzen Welt aufnehmen.</p>
<p>Busuu.com fragte die Teilnehmer auch, was denn die Sprache der Zukunft sei. Nach Englisch kam auf zweiter Stelle Chinesisch. Offenbar zeigen sich viele Deutsche von der aufstrebenden <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761654,00.html" target="_blank">Wirtschaftsmacht China</a> deutlich beeindruckt. Sie sehen das berufliche Potential, dass das Lernen von Chinesisch mit sich bringen könnte.</p>
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