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Dialekt karriereschädlich?

© debert - Fotolia.com

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Viele junge Menschen, die sich beruflich weiter entwickeln möchten, kennen das womöglich: Sie wollen innerhalb ihrer Organisation aufsteigen, haben diesen Wunsch auch ihren Chefs gegenüber kommuniziert und trotzdem passiert in dieser Hinsicht wenig. Auch nicht, wenn sie überragende Leistungen bringen und im Allgemeinen ein positives Feedback bekommen. Natürlich ist man in so einer Situation verunsichert und stellt sich die Frage, woran es denn liegen mag, dass man nicht die Chance bekommt, aufzusteigen.

Kommunikationsexperten, Sprachtrainer und Karriereberater, die sich mit dem beruflichen Alltag von Nachwuchstalenten auseinandersetzen, wissen, dass man mit einem ausgeprägten Dialekt seine Position im beruflichen Umfeld schnell schwächt. Wer also in Gesprächen mit Geschäftspartnern berlinert, sächselt oder schwäbelt, kann davon ausgehen, dass sein Gegenüber ihn nicht wirklich ernst nimmt.

Scheinbar sind ein gepflegtes Hochdeutsch oder zumindest eine verständliche Aussprache für viele Menschen ein genauso unablässiger Teil der Job-Etikette wie eine gepflegtes Äußeres und eine dem Umfeld angemessene Kleidung. Im Gegensatz dazu wird ein breiter Dialekt in vielen Fällen als nachlässig wahrgenommen. Die Gesprächskommunikation kann also in der Tat über die eigene Karriere entscheiden.

Das bestätigen Karriereberater immer wieder und begründen diesen Umstand damit, dass wir unsere Mitmenschen anhand von schnell wahrnehmbaren Äußerlichkeiten vorsortieren. So entscheidet auch die Aussprache darüber, wem man zuhören will, wen man schnell versteht und sogar darüber, wem man Vertrauen entgegenbringt. In seinem Berufsalltag kann man sich also als Kundenberater, Pressesprecher oder Key-Account-Manager, der seine Organisation oder sein Unternehmen überregional oder sogar international vertritt, keinen Dialekt leisten.

Wer Nähe und Vertrauen zu seinen Kunden und Kollegen ausbauen möchte, sollte zumindest im Berufsleben darauf verzichten, seinen Dialekt unbekümmert auszuleben. Es gilt, die Aussprache gezielt zum eigenen Vorteil zu nutzen.

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